Gravel- gegen e-Bike

Die Vorboten des Frühlings locken uns mit aller Macht nach draußen. Gegen Mittag zeigt das Thermometer tatsächlich 12°C, also keine Frage, ein kleiner Test steht ins Haus: Inas Haibike (ein XDURO HardSeven RC) wird aus dem Winterschlaf geholt und mein neues Crossrad schreit auch geradezu nach einer Geländeeinheit. Lassen wir die Beiden gegeneinander antreten… 🙂

Gemütlich im Eco-Modus unterwegs

Die Rucksäcke bleiben zu Hause, schließlich schimpft sich das Specialized Sequoia „Adventurebike“ und wird demzufolge mit ein paar Taschen aufgerüstet. Trotzdem hat Ina noch den Gewichtsnachteil, denn selbst mit den Ersatzklamotten am Rad ist das elektrifizierte Haibike im Vergleich zum Sequoia immer noch deutlich schwerer.

Trotz eco-Modus: Ein selfi erfordert eine gewisse Dynamik. Gar nicht so leicht 🙂
Neuestes Pferd im Stall: Ein Specialized Sequoia „elite“ mit leichtem Tourengepäck

Aber dafür besitzt es ja schließlich einen dezenten Akku mit satten 500Wh, den wir mit der heutigen Tour einem kleinen Test unterziehen wollen. Die Energie füttert einen Bosch Mittelmotor mit 250W und sehr ordentlichen 75Nm. Auf 43 Kilometern mit über 500 Höhenmetern darf das System seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen und gegen meine zwei Beine auf 700 x 42C Bereifung antreten. Wir kurbeln erstmal gemütlich im eco-Modus über den Sensenstein ins hintere Niestetal, um auf Temperatur zu kommen. Wir lassen die Königsalm links liegen und folgen dem Lauf der Nieste. Kurz bevor der echte Anstieg an der dürren Nieste auf den Bilstein beginnt, legen wir nochmal eine kleine Pause ein und genießen die Sonnenstrahlen. Während Ina ab hier nun ein Stück weit dem Bosch-Antrieb vertraut, steigt bei mir allmählich der Puls. Im Tour-Modus wird es schon schwer, ab „Sport“ sehe ich in der Steigung kein Land mehr. Der Bosch CX gönnt sich einen Balken der Ladeanzeige, sonst ist keinerlei Schwäche zu erkennen. Während Ina und ich in der wohlig warmen Hütte auf dem Bielstein verlorene Energie auftanken, schaut der Akku von draußen nur zu. 

Echte Gegner im Sprint am Berg. Ina und ihr Haibike XDURO

Der muss schließlich noch ein bisserl leisten, bis wir wieder daheim sind. An seine Grenze bringen wir ihn mit unserer Tour aber längst nicht. Zum einen hat Ina schon ordentlich mitgetreten und zum anderen ist der Heimweg ja fast komplett ohne Steigung.

Denn wir wählen die Popo-freundliche Variante über das „Gut Giesenhagen“, Wickenrode, Kaufungen. Am letzten Berg im Rehheckenweg gibt es allerdings nochmal ein abschließendes Duell, aber wieder muss ich Ina mit ihrem Bike ziehen lassen. Hmm, ob ich im Verlauf der Saison noch an die beiden rankomme??? Das wird hart…..

Auf dem Bielstein-Gipfel. Eine Premiere für die Bikes!

 

Ziemlich weich ist es auf dem Weg zwischen Dreierhütte und Parkplatz…

 

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One thought on “Gravel- gegen e-Bike

  1. Signe

    …und wieder ein neues Bike 🙂
    @Ina,
    und wann machen wir unsere erste gemeinsamen Tour? 😉

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