Als wir diesen Winter endlich Schnee hatten, musste ich mich entscheiden: Fatbiken im Schnee oder Ski fahren. Das war eine schwierige Entscheidung für mich. Denn Spaß macht beides. Am Ende habe ich mich für die Skier entschieden, weil die im letzten Jahr nur einmal zum Einsatz kamen. Inzwischen ist der Schnee geschmolzen, die Temperaturen wieder überwiegend im positiven Bereich und deshalb das Gravelbike am Start.


Am letzten Februar-Wochenende kam es spontan zu einem Overnighter. Ein paar Randbedingungen waren von Bedeutung: 1. Gute Erreichbarkeit für ein Liegerad, 2. Ein Dach zum Schutz vor Regen, 3. Eine Fläche für’s Zelt, 4. Hängemattentaugliche Bäume. Somit schrumpfte die Zahl möglicher Spots ganz automatisch. Die Anreise gestalteten wir individuell, zu viert. Die Ankunft im Hellen, in der untergehenden Sonne war klasse! Das Lager noch bei Tageslicht aufzubauen, fühlte sich fast schon ungewohnt an! Und einen Besucher mit einem gut gefülltem Getränke-Körbchen konnten wir auch noch begrüßen. Danke Flieger, das war cool!
Mit der schwindenden Sonne zog eine steife, böige Brise auf. Die hat es für uns richtig unangenehm frisch gemacht. Trotz kleinem Feuer. So fiel der Abend kürzer als üblich aus. Und am Morgen war sogar alles um uns herum leicht angefroren. Noch ist der Winter nicht vorüber.
Spaß hat’s natürlich trotzdem gemacht. Ich konnte endlich mal wieder das (neue) Zelt auspacken, Ulli seine Hängematte erstmals in freier Wildbahn aufspannen, Dirk und Andreas bevorzugten die Biwacksäcke und das Überdach der Hütte. Hier hatte der Wind leichtes Spiel (siehe Bilder)
Noch ein paar Worte zu meinem Setup: Am Lenker hängt der selbst gebaute Halter in gefräster Alu-Ausführung. Optisch vielleicht noch nicht so optimal, aber unzerstörbar. Der 3D-gedruckte Halter ist leider (erwartungsgemäß) gebrochen. Am Cage hängt der „Big River DryBag“ 8 Liter Packsack von SeaToSummit. Sehr stabile „hard-Core“ Ausführung (160gr). Noch nicht glücklich bin ich mit der Unterbringung meiner Zeltstangen. Die hängen an der Tasche nur suboptimal und rutschen auch runter. Hier besteht Optimierungsbedarf. Das Zelt ist ein Dursten X-Dome 1+. Über das Hängematten-Setup von Ulli kann ich nicht viel sagen, vielleicht schreibt er selber noch ein paar Zeilen in seinem Blog. Dann gibt es hier einen link. Auf jeden Fall hatte er ein „Underquilt“ installiert, dass einen Wärmeschutz bietet. Wirklich kuschelig war es aber dennoch nicht…. Zum Frühstück gab’s Porridge von Ruf. Kann ich nicht empfehlen, mir ist die Textur zu schleimig…kann aber auch daran liegen, dass ich nur Wasser zur Zubereitung hatte. Aber wer schleppt schon Milch mit?








