Am Neckar zum Lembergern

Via Facebook wurde ich auf Rolf aufmerksam. Das erste Mal habe ich ihn dann persönlich beim 1. HolyGravel im November 2019 ganz kurz getroffen. Damals zelteten wir zufällig nebeneinander auf einer Anhöhe im Norden von Schleswig-Hollstein. Rolf organisiert gemeinsam mit Klaus diese Gravel-Runden durch die Weinberge am Neckar, den Lemberger-Gravel. Es gibt die Wahl zwischen unterschiedlichen Streckenlängen. Diese sind mehr oder weniger durch Rebsorten beschrieben. Die Prosecco-Runde: ca. 50km (500Hm), Die Riesling-Tour mit 90km (1000Hm) und schließlich die Lemberger Tour mit 120km (1500Hm).

Am Ufer den Enz ein Blick auf die Altstadt von Besigheim

Ich mag Riesling. Deshalb habe ich mich bei der Anmeldung auch für eben diese Strecke entschieden. Es bleibt jedoch die Option, zwischen den beiden längeren Distanzen sich auch unterwegs noch zu entscheiden. Am „Zweifelberg“ teilt sich die Strecke. Genau hier gibt es eine Verpflegung mit Weinausschank. Das macht die Entscheidung natürlich nicht unbedingt einfacher 🙂
Ich freue mich, dass mich meine Frau zu diesem Event begleitet. Sie wird diesmal jedoch nicht radeln, sondern zu Fuß die Gegend erkunden und vielleicht den ein oder anderen Wein verkosten.

Schon am Freitagnachmittag treffen wir Lisa und Andreas, die beiden Westerwälder Urgesteine. Am Ufer der Enz genießen wir in der tief hängenden Sonne ein paar der lokalen Spezialitäten. Sehr schön ist außerdem, dass wir ein gemeinsames Quartier in direkter Nähe vom Startpunkt gefunden haben. Nur drei Minuten sind’s von hier bis zum Vereinsheim des RSV Besigheim.

Dort treffen sich auch eine Reihe Fahrer zum „VorLembergern“, eine Art Nudelparty zur Vorbereitung des nächsten Tages. Super, hier kann ich einige Leute aus den Reihen der Bikepacker-Szene endlich mal wieder live treffen und etwas plaudern.
Die Riesling und Lemberger Tour startet ab neun Uhr, die Prosecco-Fahrer haben ein Stunde mehr Zeit für’s Frühstück. Mit Britta und Andreas gönne ich mir einen Pott Kaffee. Auch Christian gesellt sich zu uns. Wir beide treten dann auch gemeinsam in die Pedale und fahren die gesamte Strecke auch zusammen. Nach 60 Kilometern, am oben schon erwähntem Verpflegungspunkt galt es nun, sich für die zweite Etappe zu entscheiden.

Die Beine sind noch willig, aber der Lemberger Track führt nach Heilbronn. Darauf haben weder Christian noch ich richtig Laune und so schmieden wir in der Anfahrt nach Besigheim den Plan, die 100 Kilometer einfach noch auf alternativer Strecke voll zu machen. Damit wäre der September GranFondo (eine Strava Herausforderung) nämlich auch gleich im Sack.
Durch die schöne Schleife lerne ich wenigstens die Innenstadt von Bietigheim kennen. Im Ziel wartet feinste Verpflegung auf uns: Maultaschen mit Kartoffelsalat! Yummi!

Unseren AfterRace-Abend dürfen wir im Garten mit Familie Graßler verbringen. Super nett und familiär geht es zu. Leckere Schlückchen aus dem eigenen Weinkeller bekommen wir auch noch eingeschenkt 🙂 Vielen Dank, das war echt klasse. Und lecker.

Die Bilder stammen diesmal übrigens ausnahmslos aus dem iPhone.

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4 Thoughts to “Am Neckar zum Lembergern”

  1. Andreas Heinz

    Sehr schön geschrieben,
    Herr Schön🤪👍
    Wir sind immer wieder gerne mit Euch unterwegs ❣

    L.G. Lisa& Andreas

    1. Mario Schön

      Schööönen Dank für das Lob Herr Heinz 🙏🏼😊😊 war ein rundherum gelungenes Wochenende, nicht zuletzt durch dein Organisationstalent für unser Quartier 👌🏼😄
      Mit besten Grüßen in den Westerwald
      Mario

  2. Jochen

    Na, da haben sich die zwei Sequoias gesucht und gefunden … 😉

    1. Mario Schön

      😃ja, das war cool ! Das dritte Sequoia wollte unbedingt die spritzigere Runde fahren 😅

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